Holzbögen / Selfbows / Primitivbögen aus einem Stück Holz

Aufgelistet nach den unterschiedlichen Arten von Bogenhölzern

Esche

Hartriegel

Haselnuss

Bergahorn

Osage Orange

Schwarzdorn

Holunder

Weitere Bögen und Eindrücke

Holzbögen aus Esche

Esche ist besonders für den Bau von Flachbögen oder einfachen Selfbows geeignet.  Das Holz ist besonders biegsam und elastisch.
 Allerdings müssen die Wurfarme hier breit gebaut werden, um dem Druck Stand zu halten, welcher sich im Bereich des Bogenbauchs ergibt.
Bei Holzbögen aus Esche sind Zuggewichte von 20-60 Pfund möglich.

Holzbögen aus Hartriegel

Hartriegel ist ein sehr dichtes, schweres, hartes und elastisches Holz. Dadurch ist es sehr druckfest und kann schmaler gebaut werden. 
So kann an den Wurfarmen Gewicht eingespart werden.
Bei dieser Art von Holz werden die Bögen im 
D-Profil gebaut, das bedeutet schmal und mit rundem Bogenbauch.
Bei Holzbögen aus Hartriegel sind Zuggewichte von 20-80 Pfund möglich. 

Holzbögen aus Haselnuss

Haselnuss wird oft unterschätzt,  da es das klassische Holz ist, woraus Kinderbögen gebaut werden. 
Jedoch ist Haselnuss ein sehr leistungsfähiges Bogenholz.  Der Grund dafür ist die gute Elastizität und das leichte Gewicht im Vergleich zu anderen Bogenhölzern.
Allerdings sollte bei diesem Holz darauf geachtet werden, dass die Wurfarme möglichst breit gebaut werden um dem Druck im Bereich des Bogenbauchs standzuhalten.
Daher sind bei Haselnuss auch Zuggewichte im Bereich von 50 Pfund das Maximum.

Holzbögen aus Bergahorn

Bergahorn ist ein hartes, dichtes und zähes Material. 
Sowohl Zugkraft (auf dem Bogenrücken) als auch Druck (auf dem Bogenbauch) kann das Bogenholz gut aushalten.
Bei Bergahorn ist auch eine breite Bauweise der Wurfarme von Vorteil.
Hier sind Zuggewichte von 20-60 Pfund möglich.

Holzbögen aus Osage Orange

Osage Orange gilt neben Eibe als eines der besten Bogenhölzer.  Das Holz kann sowohl Druck (im Bereich des Bogenbauchs) als auch Zug (im Bereich des Bogenrückens) sehr gut aushalten.
Daher können Bögen auch schmaler gebaut werden. Recourves sind hier ebenfalls möglich.
Mit einem Bogen aus Osage Orage können daher sehr hohe Pfeilgeschwindigkeiten erreicht werden. 
Bei frischem Holz ist eine leuchtend gelb-orangene Farbe zu erkennen. Nach einiger Zeit dunkelt es zu einem rötlich-braunen Ton nach, daher auch der Name.
Leider ist das Holz in Deutschland nicht verfügbar und muss importiert werden.

Holzbögen aus Schwarzdorn

Schwarzdorn ist, wie Hartriegel ein sehr dichtes und hartes Holz. 
Dadurch ist es sehr druckfest und kann schmaler gebaut werden. 
Bei dieser Art von Holz werden die Bögen im 
D-Profil  oder linsenförmig gebaut.
So kann Gewicht eingespart werden.
Das Holz von Schwarzdorn, welches bogenbautauglich ist (einigermaßen gerade), ist allerdings sehr rar.
Bei Holzbögen aus  Schwarzdorn sind, aufgrund der Masse, Zuggewichte ab 40 Pfund zu empfehlen.

Holzbögen aus Holunder

Ein Bogen aus Holunder ist schon aufgrund der Nodien (Astknoten) und dem großen Markkanal etwas für das Auge.
Die Verfügbarkeit in Deutschland ist häufig. Allerdings findet man eher selten ein gerades Stück mit einer angemessenen Länge und ohne Drehwuchs.
Hat man etwas gefunden, kann man hieraus einen Charakterbogen bauen.
Bei Holunder sind Zuggewichte von 20-45 Pfund zu empfehlen.

 

Weitere Holzbögen und Eindrücke

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